Dämmmaterial
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Dämmstoffe sind Materialien mit geringer Wärmeleitung, welche in der Bauindustrie, im Anlagenbau oder bei der Herstellung von Kühlschränken und Gefrierschränken o. ä. zur Wärmedämmung eingesetzt werden. Entscheidend ist eine sichere und optimale Wärmedämmung besonders beim Hausbau oder bei der Haussanierung. Die Energiekosten werden durch gute Dämmung signifikant gesenkt. Umweltbewusstes Handeln geht also mit einer erheblichen finanziellen Ersparnis einher. Die Investition in gutes Dämmmaterial amortisiert sich bereits nach wenigen Jahren.

Effizient ist in jedem Falle eine Kombi-Dämmung.

 


Zudem können Dämmstoffe auch schalldämmende Eigenschaften besitzen. Dämmstoffe sind meist sehr leichte Baustoffe, da nicht nur das Dämmmaterial an sich dämmt, sondern auch die darin eingeschlossene Luft.  

Die Qualität der Wärmedämmung wird durch die Wärmeleitzahl angegeben. Nachfolgend ein Auszug einiger Wärmeleitzahlen gebräuchlicher Baustoffe.

  • Stahl:                                  48...58 W/mK
  • Beton:                                   2,100 W/mK
  • Nadelholz/Bauholz:              0,130 W/mK
  • Porenbeton:               0,080...0,250 W/mK
  • Glaswolle:                  0,032...0,050 W/mK
  • EPS:                           0,032...0,050 W/mK
  • XPS:                           0,032...0,040 W/mK
  • PUR:                           0,024...0,035 W/mK
  • Kork:                          0,035...0,046 W/mK
  • Lehm:                        0,470...0,930 W/mK
  • Perlit:                         0,040...0,070 W/mK

Um einen guten Überblick zu bekommen, werden diese Wärmeleitzahlen beziehungsweise die Wärmeleitgruppen mit jedem Dämmprodukt angegeben. Der Kunde hat somit immer eine der wichtigsten Kennzahlen zur Orientierung.


Gebräuchliche Dämmmaterialien sind:

  • geschäumte Kunststoffe wie Polystyrol (Styropor, XPS)
  • Neopor oder Polyurethan; meist als Hartschaumplatte
  • geschäumte Elastomere auf Basis von Neopren-Kautschuk, EPDM
  • ähnliche gummiartige Basismaterialien
  • anorganische Dämmstoffe wie Mineralwolle (Steinwolle, Glaswolle)
  • Blähton, Perlite, Kalziumsilikatplatten und Schaumglas
  • Naturdämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen wie Holzwolle
  • tierische und pflanzliche Fasern wie Schafwolle, Kokos und Hanf
  • Flachs, Kapok, Kork, See- und Wiesengras-/ Holzfaserplatten
  • Schilfrohrmatten oder Recyclingmaterial wie Zellulose (Altpapier)

Je nach Materialeigenschaften sind diese Dämmstoffe als Platten, teilweise mit Nut und Feder oder Stufenfalz, in gerollter Form, als Matten, steif oder halbsteif, häufig auch als Vliesstoffe im Handel erhältlich.

Besonders Dämmmaterialien in Plattenform mit Nut- und Federsystem sind für die einfache Selbstmontage sehr gut geeignet. Diese Dämmung kann sehr einfach und schnell in Eigenleistung montiert werden. Durch das endlose Verlegesystem wird wenig Verschnitt produziert und der Aufwand sehr gering gehalten. Bei Styroporplatten ist auch ein tragen von Atemschutz nicht erforderlich, da dieses Material gesundheitlich unbedenklich ist. Styropor ist sogar als Verpackung für die Lebensmittelindustrie zugelassen.



Um den größtmöglichen Nutzen bei Ihrer Wärmedämmung zu erzielen und um Fehler zu vermeiden, welche später viel Geld kosten können, empfiehlt sich eine fachlich fundierte Beratung. Dafür steht Ihnen Herr Möschler, telefonisch oder via eMail, sehr gern zur Verfügung.

Für Ihre Anfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder alternativ die Kontaktdaten.

Zu Ihrer Information vorab, können Sie zur Orientierung und Budgetierung die entsprechenden Preislisten nutzen. 







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